Ein Handwerksmeister führt seit über 30 Jahren einen erfolgreichen Betrieb mit mehr als zwanzig Mitarbeitenden. Er ist fest im Handwerk verwurzelt und beobachtet mit Sorge, dass immer weniger junge Menschen eine Ausbildung im Handwerk beginnen, obwohl die Betriebe händeringend Fachkräfte suchen. Gleichzeitig erlebt er regelmäßig, dass Jugendliche nach der Schule wenig Orientierung für ihren beruflichen Weg haben.
Seine Idee: eine Stiftung, die jungen Menschen einen praxisnahen Zugang zum Handwerk eröffnet und ihnen konkrete Perspektiven bietet.
Mit Unterstützung der StiftungsHafen Treuhand gründet er eine unselbständige Treuhandstiftung, die sich auf die Förderung des handwerklichen Nachwuchses konzentriert. Die Stiftung finanziert unter anderem:
Das Stiftungsvermögen wird mit einem mittel- bis langfristig ausgerichteten Anlagerahmen investiert. So stehen der Stiftung planbare Erträge für laufende Förderprogramme zur Verfügung.
Bereits in den ersten Jahren nehmen zahlreiche Jugendliche an Workshops und Schnupperpraktika teil; ein Teil von ihnen entscheidet sich anschließend für eine Ausbildung im Handwerk. Auszubildende können durch gezielte Zuschüsse besser ausgestattet in ihre Lehre starten, und einzelne Geförderte nutzen nach der Gesellenprüfung die Chance zur Meisterausbildung.
Die Stiftung trägt damit dazu bei, junge Menschen für das Handwerk zu gewinnen, Betriebe bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen und ein berufliches Umfeld zu stärken, das für die regionale Wirtschaft von zentraler Bedeutung ist.